Bewegung und Psychomotorik in der Gruppe

Am längsten im Gebrauch bleibt Material, das sich auf viele Arten verwenden lässt und den Kindern Raum für eigene Einfälle gibt. Für den Anfang empfiehlt es sich deshalb, wenige offene Gegenstände in ausreichender Stückzahl anzuschaffen: Zehn gleiche Balancierkreisel beschäftigen eine ganze Gruppe, während zehn verschiedene Einzelstücke jeweils nur ein Kind beschäftigen.

Worum es bei Psychomotorik geht

Psychomotorisches Material ist nicht dafür gedacht, eine bestimmte Übung vorzugeben. Es gibt eine Anregung und lässt offen, was die Kinder daraus machen — ob sie darauf balancieren, es stapeln, darüber springen oder sich dahinter verstecken. Gerade dieser Aufforderungscharakter ist der eigentliche Zweck, und er ist zugleich der beste Anhaltspunkt bei der Anschaffung: Material mit nur einer vorgesehenen Verwendung steht erfahrungsgemäß nach wenigen Wochen ungenutzt im Regal, während sich kombinierbares Material über Jahre hinweg immer wieder neu einsetzen lässt.

Womit eine Grundausstattung anfängt

Für den Einstieg hat sich eine überschaubare Auswahl bewährt, die Sie später jederzeit ergänzen können:

  • Balancierelemente wie Kreisel, Wippen und Steine in verschiedenen Höhen, aus denen sich vom einfachen Weg bis zum anspruchsvollen Parcours vieles aufbauen lässt.
  • Rollbretter, die sich vielseitig einsetzen lassen, viel aushalten und an Regentagen auch im Bewegungsraum ihren Platz finden.
  • Tücher, Reifen und Bälle in mehreren Größen — es sind erfahrungsgemäß die am wenigsten festgelegten Gegenstände, die am häufigsten benutzt werden.
  • Stapelbare Elemente, aus denen sich mit wenigen Handgriffen immer wieder neue Aufbauten ergeben.

Wenn Sie die Wahl haben, beginnen Sie eher mit wenigen Dingen in ausreichender Stückzahl als mit vielen Einzelstücken: Zehn gleiche Balancierkreisel beschäftigen eine ganze Gruppe, zehn verschiedene Einzelteile beschäftigen jeweils nur ein Kind.

Ein Tipp zu Lagerung und Reinigung

Material, das nicht griffbereit liegt, wird im Alltag deutlich seltener benutzt — es lohnt sich deshalb, den Stauraum schon vor dem Kauf mitzubedenken und einen Platz zu wählen, der sich ohne Umräumen erreichen lässt. Achten Sie außerdem auf abwischbare Oberflächen: Alles, was im Sand liegt oder von den Jüngsten in den Mund genommen wird, sollte sich reinigen lassen, ohne dabei zu leiden.

Gonge und Spordas für den Bewegungsraum

Für Bewegung und Psychomotorik arbeiten wir mit Gonge und Spordas, zwei Herstellern, deren Material für den täglichen Einsatz in Gruppen entwickelt ist; Ersatzteile und Einzelstücke zum Nachkaufen erhalten Sie auf Anfrage bei uns. Für Artikel beider Hersteller erstellen wir Ihnen gerne ein unverbindliches schriftliches Angebot, das Sie unmittelbar im Warenkorb anfordern können.

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Stand: August 2026.